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Wissenswertes über Frühfördern

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns Eltern in Tirol am häufigsten stellen — von ersten Anzeichen einer Entwicklungsverzögerung bis zu Kosten, Ablauf und Antragstellung. Jede Frage führt Sie direkt zur passenden Antwort oder zur ausführlichen Seite, falls Sie tiefer einsteigen möchten. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, erreichen Sie uns jederzeit über das Kontaktformular oder direkt bei der Ansprechperson in Ihrem Bezirk.

Wenn Ihr Kind nicht oder kaum spricht, ist das beunruhigend — und gleichzeitig oft schwer einzuschätzen, was noch im normalen Rahmen liegt. In Tirol können Sie sich jederzeit und ohne Diagnose kostenlos bei der Frühförderung & Familienbegleitung der Lebenshilfe Tirol beraten lassen. Die Erstberatung ist unverbindlich. Die Frühförderin bietet fachliche Einschätzung und zeigt Ihnen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Eltern spüren oft als Erste, wenn sich ihr Kind anders entwickelt. Sie müssen dieses Gefühl nicht erst in eine Diagnose übersetzen, um Hilfe zu holen. In Tirol können Sie sich jederzeit kostenlos und unverbindlich an die Frühförderung & Familienbegleitung der Lebenshilfe Tirol wenden — auch dann, wenn Sie nur unsicher sind und einen ersten Eindruck einholen wollen.

Frühförderung & Familienbegleitung ist ein Angebot für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen — und für ihre Familien. Eine ausgebildete Frühförderin kommt zu Ihnen nach Hause und begleitet Ihr Kind spielerisch in Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Kognition, Sozialverhalten und Selbstständigkeit. Gleichzeitig haben Sie als Elternteil Raum für Ihre Fragen. Die Lebenshilfe Tirol bietet dieses Angebot in allen Tiroler Bezirken an — finanziert bei Bewilligung durch das Land Tirol.

Wenn Sie unsicher sind, ob sich Ihr Kind altersgemäß entwickelt: Warten Sie nicht. Ein erstes Gespräch bei der Frühförderung & Familienbegleitung der Lebenshilfe Tirol ist kostenlos, unverbindlich und auch ohne Diagnose möglich. Es verpflichtet Sie zu nichts — aber es schafft Klarheit. Und je früher eine Entwicklungsverzögerung begleitet wird, desto besser können sich die Möglichkeiten Ihres Kindes entfalten.

In Tirol bietet die Lebenshilfe Tirol mit „Frühförderung & Familienbegleitung“ in allen neun Bezirken fachliche Unterstützung für Familien mit Kindern von der Geburt bis zum Schuleintritt — bei Entwicklungsverzögerungen und/oder Behinderungen. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich, eine Diagnose ist dafür nicht notwendig. Die Frühförderin kommt zu Ihnen nach Hause, in das vertraute Umfeld Ihres Kindes.

Der erste Schritt ist einfacher als viele denken: Sie rufen die Ansprechperson in Ihrem Bezirk an oder schreiben eine E-Mail. Sie brauchen keine Überweisung, keine fertige Diagnose und keine vorbereiteten Unterlagen. Es genügt, wenn Sie kurz schildern, was Sie beschäftigt. Die Frühförderstelle führt dann mit Ihnen ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch und erklärt alle weiteren Schritte.

Frühförderung & Familienbegleitung ist ein ganzheitliches Angebot für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen. Eine Frühförderin kommt zu Ihnen nach Hause und begleitet Ihr Kind und Ihre Familie — in Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Kognition, Sozialverhalten und Selbstständigkeit. Gleichzeitig haben Sie als Elternteil Raum für Ihre Fragen.
Therapie (z. B. Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie) ist medizinisch-fachlich ausgerichtet und behandelt einen klar umschriebenen Entwicklungs- oder Gesundheitsbereich. Sie findet in der Regel in einer Praxis statt und wird ärztlich verordnet.
Beratung ist meist der erste Schritt: niederschwellig, oft kostenlos, ohne Verpflichtung. Die Ansprechperson in Ihrer Region hört zu und hilft Ihnen einzuordnen, was Ihr Kind und Ihre Familie brauchen.
Frühförderung ersetzt keine Therapie — und umgekehrt. Beides kann sich ergänzen. Die Frühförderin hilft Ihnen dabei, das Richtige zu koordinieren.
Die Erstberatung bei der Lebenshilfe Tirol ist kostenlos und unverbindlich. Die laufende Frühförderung & Familienbegleitung wird bei Bewilligung über das Tiroler Teilhabegesetz vom Land Tirol finanziert. Die Lebenshilfe Tirol rechnet direkt mit dem Land ab — für Ihre Familie entstehen keine Kosten.
Für die Bewilligung ist ein Bescheid des Landes Tirol erforderlich. Die Ansprechperson in Ihrer Region erklärt Ihnen, welche Unterlagen benötigt werden, und unterstützt Sie bei der Antragstellung
Sie sind keine Zuschauerin und kein Zuschauer — Sie sind ein zentraler Teil der Begleitung. Die Frühförderin arbeitet mit Ihrem Kind in Ihrer Anwesenheit, weil Sie Ihr Kind am besten kennen: seine Vorlieben, seine schwierigen Momente, seine Signale.
Bei jedem Besuch ist Zeit für Ihre Fragen — zu Schlaf, Ernährung, Geschwistern, Diagnosen, Kindergarten oder dem nächsten Schritt. Sie müssen nicht alles wissen oder perfekt vorbereitet sein. Die Frühförderung soll Sie entlasten, nicht zusätzlich unter Druck setzen.
Was gemeinsam erarbeitet wird, kann direkt in Ihren Alltag einfließen — im Spiel, beim Essen, beim Anziehen, beim Vorlesen.
Sprache soll keine zusätzliche Hürde sein. Auf fruehfoerdern.at stehen Elterninformationen zur Frühförderung & Familienbegleitung in mehreren Sprachen zum Download bereit: Deutsch, Türkisch, Kroatisch, Englisch, Ungarisch und Arabisch.
Wenn Sie beim Gespräch sprachliche Unterstützung benötigen, erwähnen Sie das bitte bereits bei der ersten Kontaktaufnahme. So kann die zuständige Stelle klären, welche Unterstützung im konkreten Fall möglich ist.